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Beschreibung von Andrei Rublevs Symbol "Meeting"

Beschreibung von Andrei Rublevs Symbol



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Für die orthodoxe Welt ist die Ikone des "Treffens" von Andrei Rublev von besonderer Bedeutung. Die Präsentation ist ein christlicher Feiertag, der den Weihnachtsferienzyklus abschließt. Auf dieser Ikone sehen wir nicht nur ein Bild der Heiligen, sondern eine ganze Handlung, die auf den Seiten des Neuen Testaments beschrieben ist.

Am vierzigsten Tag nach der Geburt Jesu kam die Jungfrau Maria in den Tempel, um ihren Sohn Gott zu weihen. Auf dem Symbol sehen wir, dass menschliche Figuren direkt am Eingang des Tempels abgebildet sind. Es war kein Zufall, dass der Künstler diese besondere Szene gewählt hat. Maria, die sich außerhalb des Tempels befindet, gibt Jesus in die Hände von Simeon, der sich auf den Stufen des heiligen Gebäudes befindet, das ein Symbol für einen Übergangsmoment ist, den Beginn eines neuen Lebens.

Simeon ist ein dreihundertjähriger Mann. Er musste ein so langes Leben führen, weil er auf der Erde seine eigene Mission hatte. Er wartete auf die Geburt eines Kindes, das der Retter der ganzen Menschheit werden würde. Wenn Maria das Kind in die Hände des Ältesten gibt, kann Simeon endlich in den Himmel kommen - seine Pflicht ist erfüllt. Er verneigte sich vor dem Kind und seiner Mutter und streckte die Hände aus. Das bevorstehende wird sehr bald geschehen, aber Simeon wird nicht vor der Prophezeiung fliehen. Er segnet Mary und ihren Sohn.

Auf dem Symbol befinden sich zwei weitere menschliche Figuren. Eine Frau folgt Mary richtig. Dies ist die heilige Anna, die Prophetin, die Jesus ein erstaunliches Leben vorausgesagt hat. Sie sagte Maria, dass ihr Kind der Erlöser werden würde, den die ganze Menschheit braucht. Durch das Gesicht der Mutter Gottes ist klar, dass die Frau über das schwierige Schicksal ihres Erstgeborenen Bescheid weiß. Aber sie zeigt ihr Aussehen nicht und geht demütig zu dem alten Mann. Sie versteht, dass ihr Sohn der Erretter ist und das sein Schicksal ist. Anna folgt Joseph, der Ehemann Mariens. Der Künstler zeigt ihn absichtlich in der Ecke der Ikone. Er spielt bei aktuellen Ereignissen keine besondere Rolle. Im Hintergrund sehen wir eine Zeichnung eines Tempels, in dem die Zeremonie der Weihe Jesu an Gott stattfinden wird.





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